Vorsätze für das neue Jahr – Selbstbewusstsein steigern, besseren Job bekommen/ machen, mehr Geld verdienen…

Vorsätze für das neue Jahr: Jedes Jahr aufs Neue, nehmen sich Menschen glücklicherweise etwas vor! Oft glauben Menschen, dass es belanglose Dinge sind, die keine Auswirkung auf den Verlauf des eigenen Lebens haben. Einige von uns nehmen sich vor, auch wenn nicht konkret ausformuliert, das eigene Selbstbewusstsein zu steigern. Das ist ein Vorsatz den ich im Folgenden aus beruflicher Perspektive näher betrachten möchte.

Durch das verbesserte Selbstbewusstsein erhoffen sich viele Menschen eine bessere Position im Unternehmen oder gar einen neuen, besseren Job in einem anderen Unternehmen. Damit geht einher, dass der Jobwechsel, ob intern oder extern, nicht nur interessante und herausfordernde Aufgaben mit sich bringt, sondern auch eine Gehaltssteigerung. Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein erhofft sich der Eine oder die Andere den eigenen Job besser zu machen beziehungsweise die eigene Leistung sichtbarer zu machen.

Dieses Verlangen nach „da geht doch noch mehr“ ist absolut natürlich. Das zeugt zunächst davon, dass wir unser Leben selbst und besser gestalten wollen. Auch wenn Menschen bei bestimmten Vorsätzen nicht wissen, wo sie konkret ansetzen müssen, sich ihrer Selbst bewusst zu werden, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wie kann man selbstbewusster werden? Was ist überhaupt Selbstbewusstsein?

Was ist Selbstbewusstsein?

Im Allgemeinen wird Selbstbewusstsein als „das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt“ definiert.
Laut dieser Definition bedeutet das, dass selbstbewusste Menschen sich immer über
– die Gründe ihrer Handlungen sowie
– über die Gründe, bestimmte Dinge so zu sagen und nicht anders
bewusst sind. Wenn sich selbstbewusste Menschen ständig dessen, was sie tun, sagen und wahrnehmen, bewusst sind, also immer darauf achten, wodurch unterscheiden sie sich dann von achtsamen Menschen?

Hmmm… Was meinen Menschen (Freunde, Kollegen, Führungskräfte) eigentlich mit „du solltest selbstbewusster werden“? Soll man noch mehr von seiner Umgebung wahrnehmen? Soll man noch mehr darauf achten was getan, gesagt und nicht gesagt wird?

Selbstbewusst versus Wirksam

Bei den Ratschlägen „du solltest dein Selbstbewusstsein steigern“ geht es oft nicht um die Achtsamkeit, sondern in Wirklichkeit um Wirksamkeit. Ein wirksames Auftreten steht in unserer Arbeitswelt für ein forsches Auftreten. Das assoziieren wir mit einem selbstbewussten Auftreten.

Jemand betritt einen Raum und nimmt diesen komplett ein. Mit einem solchen Auftreten signalisieren Menschen die Bereitschaft zum Vorwärtsgehen. Ein forscheres Auftreten hat etwas mit Mut zu tun. Jedoch können Menschen den Mut zum wirksamen Auftreten erst dann aufbringen, wenn sie die innere Überzeugung haben, dass sie in dieser Welt einen Platz finden und sich auf diesem Platz/Position auch behaupten können. Nur funktioniert das bloße Einstudieren des „wirksamen Auftritts“, ganz nach dem Motto „Fake it before you make it“ nicht ohne Selbstvertrauen.

Was hat Selbstbewusstsein mit Selbstvertrauen zu tun?

Wenn Menschen fest davon überzeugt sind, dass sie etwas in dieser Welt bewirken können, diese Überzeugung in Worte fassen, klar formulieren können, dann sagen andere Menschen, „oh, der oder die hat aber ein Selbstbewusstsein!“

Das Selbstbewusstsein ist eine Haltung, eine innere Überzeugung. Selbstbewusstsein hat mehr mit Selbstvertrauen und nicht ausschließlich mit einem forschen/wirksamen Auftreten zu tun.

Die meisten Menschen wünschen sich selbstbewusster zu sein, um einen lukrativen Job zu haben, damit sie sich einen größeren materiellen Besitz erlauben können. Aber der bloße Wunsch nach „Reichtum“ ist nicht ausreichend, um selbstbewusst durch das Leben zu schreiten, Anerkennung von anderen Menschen zu bekommen, viel Geld zu verdienen und damit auch seine Vorsätze zu erreichen.

Nur wer an sich selbst glaubt und in seine Fähigkeiten vertraut, kann sich ein Ziel (ursprünglich war es ein bloßer Vorsatz) setzen. Nur wer an sich glaubt, kann die Zielerreichung sorgfältig planen. Nur wer einen Plan hat, kann nach geeigneten Mitteln suchen, um Schritt für Schritt vorwärts zu kommen. Nur wer den eisernen Willen hat, eignet sich stetig Fachkenntnisse an, bildet sich weiter, übt sich im Querdenken und bleibt nicht nach der Ausbildung oder dem Studium stehen. Nur wer eisern entschlossen ist, sein Ziel wirklich zu erreichen, glaubt an sich!

Menschen, die über einen solchen kostbaren Schatz verfügen, lassen sich weder von Bedenkenträgern, noch von Wettbewerbern, noch durch Neid oder Undankbarkeit von Dritten von ihrer Zielerreichung abbringen. Denn sie folgen ganz einfach ihrer inneren Überzeugung.

Wo kommt die innere Überzeugung her? Haben alle Menschen von Natur aus eine solche Haltung?

Ja und Nein!

Selbstvertrauen entsteht durch den „gezielten“ Glauben

Der „gezielte“ Glaube verleiht jedem Gedanken eine bahnbrechende Kraft. Menschen können mit dieser Kraft alles erreichen. Sie erklimmen jeden Gipfel, wenn sie an sich und ihre Fähigkeiten glauben. Die unermessliche Kraft des Selbstvertrauens – des Glaubens an sich selbst, macht Menschen wirklich selbstbewusst.

Liebe Leserin, lieber Leser, bitte lass Dich durch eine möglicherweise religiöse Assoziation des Begriffs Glaube nicht irritieren! Der Glaube, den ich meine, ist die innere Kraft, bestimmte Dinge oder Zustände für wahr zu halten. Mit anderen Worten, selbst der „ungläubigste“ Mensch glaubt an eine Vielzahl von Gegebenheiten und Sachverhalten.

Wenn jemand beispielsweise schon im Kindesalter gesagt bekommt, dass er den Weg des geringsten Widerstands gehen sollte, weil alles andere sich nicht lohnt. Wenn jemandem gesagt wird, dass er zu schwach ist, es eh nicht schafft, dann glaubt der Mensch irgendwann daran. Der Glaube daran, dass das Leben nicht mehr zu bieten hat, ist eine Einstellung des Umfeldes. Schließlich wird diese Einstellung auch irgendwann die eigene innere Überzeugung.

Gezielter Glaube oder Überzeugungen

Die Rede ist von Überzeugungen, die durch „eingebrannte“ Meinungen (Glaube) einen gigantischen Einfluss auf unser Selbstbewusstsein, vielmehr unser Selbstvertrauen, haben. Diese Überzeugungen haben natürlich einen Einfluss auf die Möglichkeiten unserer Handlungen. Überzeugungen spiegeln sich im Verlauf unseres Lebens wieder. Zweifelsohne wirken sich Überzeugungen (fremde Meinungen und Ansichten, übernommen von unserer Umwelt) sowohl auf unser Berufs- als auch Privatleben aus. Überzeugungen auch Glaubenssätze genannt, wirken sich auf unser Selbstvertrauen wie auch auf das Vertrauen gegenüber anderen aus!

Vertrauen schafft Selbstvertrauen und Selbstvertrauen schafft das Selbstbewusstsein.

Abhängig davon, wie „forsch“, gewillt oder eingeschränkt unser Gegenüber ist, nehmen wir seine Wertung unterbewusst an. Dieses „Urteil“ verfestigt sich in unserem Gehirn. Wenn wir also etwas tun, was der andere wertet, be- oder verurteilt, dann legt sich dies in unserer Wahrnehmung ab. Es wird unbewusst unsere innere Überzeugung. Diese Überzeugung wiederum beeinflusst unser Selbstvertrauen.

Was hat Selbstbewusstsein mit Dir „selbst“ zu tun?

Zurück zur Ausgangsfrage: Was ist Selbstbewusstsein?

Sich selbst bewusst zu sein, heißt annehmen. Annehmen von Prägungen, bestehenden Programmierungen und dem Status Quo. Bewusst die Entscheidungen zu treffen, fremde Einstellungen durch die eigene Wahrheit zu verändern. Selbst und bewusst das Leben in die Hand zu nehmen.

Liebe Leserin, lieber Leser, Du willst Dein Selbstbewusstsein stärken, um eine wirkungsvolle Persönlichkeit zu werden?

Du willst selbstbewusster werden, um einen besseren Job zu bekommen?

Du willst Dein Selbstbewusstsein aufbauen, um mehr Geld zu verdienen?

Dann:
 Frage Dich, wie und unter welchen Bedingungen Du Dich wohl- und angenommen fühlen würdest. Denke dabei positiv.
 Frage Dich, was Du wirklich gerne machen willst, um zufrieden und erfolgreich zu sein.
 Frage Dich, welche Menschen Du dafür um Dich herum brauchst (Arbeitskollegen, Mentoren, Netzwerk, Freunde, Partner, Experten, Trainer, Coaches).
 Frage Dich, welches Fachwissen Du für Deinen tollen Job benötigst (Weiterbildungseinrichtungen, Schulungen, Web-Seminare).
 Frage Dich, ob Du bereit bist Dich bewusst aus dem eigenen Gemütszustand rauszureißen (Verlassen der Komfortzone, um viel mehr zu leisten als zuvor).

Denn eines ist auch im neuen Jahr die absolute Wahrheit:
Das Selbstbewusstsein hat etwas mit Selbstvertrauen zu tun. Vertraue Dir selbst und glaube in erster Linie an Dich selbst. Der Glaube an sich, an eigene Fähigkeiten und schlummernde Talente gestaltet sich für nicht forsch Auftretende schwieriger, weil es immer etwas mit anderen Menschen zu tun hat.

Aber liebe/r, wissbegierige/r, suchende/r und glaubende/r Leserin und Leser – der Glaube ist keineswegs etwas in Stein Gemeißeltes, etwas Gegebenes, woran du nichts ändern kannst und dich deshalb damit abfinden musst.

Ob du an Dich glaubst und Deine Vorsätze umsetzt, liegt in Deiner Hand!

Selbstbewusstsein ist eine Haltung. Es ist Deine innere Überzeugung.

Liebe Leserin und Leser, ich bin Personalentwicklerin, Trainerin und Coach. Beim Umsetzen Deiner Vorsätze und Erreichen Deiner Ziele unterstütze ich Dich jederzeit gerne.
Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und selbstbewusstes neues Jahr.