5 elementare Dinge, die junge Führungskräfte in der digitalen Arbeitswelt erfolgreich machen

Jun­ge Füh­rungs­kräf­te erle­ben täg­lich ein weit­ver­brei­te­tes All­tags­sze­na­rio in deut­schen Handels-, Industrie-, Medizin- oder Bil­dungs­un­ter­neh­men:

Sie sind eine jun­ge Füh­rungs­kraft und arbei­ten Tag für Tag mit Men­schen zusam­men, die ande­re Ide­en, Mei­nun­gen und Bedürf­nis­se haben als Sie selbst? Das war Ihnen auch vor­her klar, aber jetzt füh­ren Sie ein Team und ver­su­chen alle Mei­nun­gen, Ide­en und Bedürf­nis­se zu berück­sich­ti­gen? Seit eini­ger Zeit stel­len Sie fest, dass Arbeits­pro­zes­se in Ihrer Abtei­lung trans­pa­ren­ter, schlan­ker und effek­ti­ver gestal­tet wer­den müs­sen? Sie Selbst sind jedoch in 80% Ihrer Arbeits­zeit in Mee­tings, Verkaufs- oder Ver­hand­lungs­ge­sprä­che ein­ge­bun­den? In den ver­blei­ben­den 20% müs­sen Sie Emails und Anru­fe in Abwe­sen­heit beant­wor­ten, Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che, Konflikt- und Klä­rungs­ge­sprä­che füh­ren und vie­les mehr? Sie haben recht schnell gemerkt, dass Sie kei­ne 5-​Jahrespläne mit und für Ihr Team auf­stel­len kön­nen? Zu schnell ver­än­dern sich sowohl die Kun­den­be­dar­fe, als auch die Unter­neh­mens­stra­te­gie? Oder aber die Ent­wick­lung der Team­per­for­mance läuft viel zu lang­sam an und Sie bekom­men die benö­tig­ten PS nicht auf die Stra­ße?

Kommunikation als wesentliches Erfolgselement

Dar­über hin­aus fällt Ihnen immer wie­der auf, dass Ihre Kom­mu­ni­ka­ti­on sel­ten den direk­ten Weg nimmt. Hier ein Bei­spiel: Sie ver­su­chen jeman­dem zu ver­mit­teln, dass Ihnen sein Ver­hal­ten nicht gefällt. Even­tu­ell sind Sie mit einem Team­mit­glied nicht einer Mei­nung? Oder Sie wol­len, dass der­je­ni­ge das macht was Sie vor­ab gemein­sam bespro­chen hat­ten und nicht etwas ande­res? Immer öfter mer­ken Sie, dass unter Stress, Termin- und Zeit­druck gute Absich­ten dem ande­ren auf­merk­sam zuzu­hö­ren und Ver­stän­di­gungs­pro­ble­me zu klä­ren viel zu schnell ver­schwin­den? Sie ver­fal­len rasch selbst in wenig hilf­rei­che und lösungs­ori­en­tier­te Ver­hal­tens­wei­sen?
Aus eige­ner Füh­rungs­er­fah­rung und den Berich­ten vie­ler jun­ger Füh­rungs­kräf­te wis­sen wir, dass in sol­chen Momen­ten bestimm­te, immer wie­der­keh­ren­de Fra­gen auf­kom­men:

Kernfragen jeder engagierten jungen Führungskraft

·        Wie kann ich mei­ne neue Füh­rungs­auf­ga­be effi­zi­en­ter gestal­ten?
·        Wie kann ich mein Team wend­ba­rer, ver­än­de­rungs­freu­di­ger und moti­vier­ter stim­men?
·        Wie kann ich die Team­per­for­mance steu­ern?
·        Wie kann ich Auf­ga­ben bes­ser dele­gie­ren und
·        den Über­blick über den Arbeits­fluss, Team­kom­pe­ten­zen und das zwi­schen­mensch­li­che Mit­ein­an­der im Team bes­ser behal­ten kön­nen?

All das selbst­ver­ständ­lich bei der glei­chen Zeit­in­ves­ti­ti­on: 80% nicht im Team und 20% eige­ne Auf­ga­ben­er­le­di­gung inklu­si­ve Füh­rungs­auf­ga­ben.

Digitalisierung und Agilität bieten jungen Führungskräften wunderbare Chancen für eine erfolgreiche Teamarbeit

Das All­heil­mit­tel wird aktu­ell auf zwei Schlag­wör­ter redu­ziert: Digi­ta­li­sie­rung und Agi­li­tät. Bei­des sind abso­lut berech­tig­te Lösungs­vor­schlä­ge für unse­re schnell­le­bi­ge Arbeits­welt. Doch wie setzt man als jun­ge Füh­rungs­kraft den digi­ta­len Wan­del und die agi­len Arbeits­me­tho­den in einem mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men um? In dem seit mehr als 30 Jah­ren rou­ti­nier­te und star­re Arbeits­ab­läu­fe von Mit­ar­bei­tern durch­ge­führt wer­den, die Ihr Wis­sen unbe­wusst und manch­mal bewusst für sich behal­ten. Abläu­fe, Kun­den­be­su­che, bestehen­de Pro­jekt­er­geb­nis­se sind nir­gends­wo doku­men­tiert. Ver­än­de­run­gen und Gesprä­che über die Ein­füh­rung von digi­ta­len Pro­zes­sen wer­den meist sehr skep­tisch und oft ableh­nend kom­men­tiert. Auch dann, wenn mehr­mals erläu­tert wur­de, dass vie­le Pro­zess­ab­läu­fe schlan­ker wer­den und den Job um eini­ges ver­ein­fa­chen wür­den. Ableh­nen­de Reak­tio­nen resul­tie­ren natür­lich aus Angst den eige­nen Arbeits­platz zu ver­lie­ren. Oder mit den Ver­än­de­run­gen nicht klar­zu­kom­men. Aber auch etwas Unbe­kann­tem aus­ge­setzt zu sein.
Die­ser Sor­ge und Unsi­cher­heit kön­nen Sie als jun­ge Füh­rungs­kraft Abhil­fe schaf­fen und den ers­ten Schritt in Rich­tung agi­les und digi­ta­les Arbei­ten ein­lei­ten.

5 elementare Faktoren erfolgreicher junger Führungskräfte

Visualisierung: 1. Erfolgsfaktor für junge Führungskräfte

Visua­li­sie­ren Sie Ihr Anlie­gen und das anste­hen­de Pro­jekt. Ver­wen­den Sie far­bi­ge Mode­ra­ti­ons­kar­ten oder bun­te Post-​its. Trau­en Sie sich. Sie sind jung. Haben Sie Mut zur Far­be und Krea­ti­vi­tät.

steriler Besprechungsraum
Ste­ri­ler und nüch­ter­ner Bespre­chungs­raum

Ver­wan­deln Sie ste­ri­le Bespre­chungs­räu­me, die kei­ne Bewe­gung, Krea­ti­vi­tät und Fle­xi­bi­li­tät zulas­sen in ech­te Ideen- und Lebens­räu­me.

Schrei­ben Sie alle Ide­en auf Post-​its auf. Bespre­chen und struk­tu­rie­ren Sie gemein­sam mit Ihrem Team die anste­hen­den Auf­ga­ben. Ord­nen Sie dem Pro­jekt die aus­ge­schrie­be­nen Auf­ga­ben direkt zu und kle­ben die Auf­ga­ben farb­lich prio­ri­siert auf ein White­board auf. So ver­mei­den Sie spä­te­re Miss­ver­ständ­nis­se, weil Sie alles sofort geklärt, ver­schrift­licht und visua­li­siert haben. In den Ent­ste­hungs­pro­zess sind alle Team­mit­glie­der invol­viert. Sie sehen alle Auf­ga­ben auf dem White­board. Das trägt wie­der­um zur Trans­pa­renz und einer guten Über­sicht bei.

Leben­di­ger Bespre­chungs­raum




Teamentwicklung: 2. Erfolgsfaktor für junge Führungskräfte

Sie erle­ben eine Ent­wick­lung Ihres Teams indem alle an der Bespre­chung und Zuord­nung von Auf­ga­ben direkt betei­ligt sind. Über­las­sen Sie zunächst Ihrem Team, wer wel­che Auf­ga­ben erle­digt. Wäh­rend sich jedes Team­mit­glied einer Auf­ga­be annimmt und sich in der Zeit den ent­spre­chen­den Post-​it auf den Arbeits­tisch klebt, ver­mei­den Sie, dass eine Auf­ga­be von meh­re­ren Team­mit­glie­dern par­al­lel erle­digt wird. 

Steuerung der Teamperformance: 3. Erfolgsfaktor für junge Führungskräfte

Das wun­der­ba­re an die­ser Metho­de ist, dass Sie als Füh­rungs­kraft die Team­per­for­mance in Ihrer Stär­ke und Ihrer Schwä­che sofort sehen und ent­spre­chend steu­ern kön­nen. Sie sehen, wer sich wel­chen Auf­ga­ben wid­met. Sie erle­ben mit, wer sich an neue Auf­ga­ben traut und wer nicht. Sie erken­nen, wer wel­che Schwie­rig­kei­ten hat und wo es immer wie­der Pro­ble­me gibt. Durch wie­der­keh­ren­de Rück­fra­gen erken­nen Sie wie gut Ihr Team den Infor­ma­ti­ons­fluss ver­ar­bei­ten kann. Dank der Rück­kopp­lungs­schlei­fen haben Sie die Mög­lich­keit unnö­ti­ge Arbeits­schrit­te zu limi­tie­ren. Gleich­zei­tig las­sen Sie Ihr Team expe­ri­men­tie­ren und eigen­stän­dig Arbeits­schrit­te ver­bes­sern.

Delegation von Aufgaben: 4. Erfolgsfaktor für junge Führungskräfte

Sie kom­men mor­gens ins Büro und brau­chen nicht viel Zeit, um sich einen Über­blick über den Fort­schritt der Pro­jek­te zu ver­schaf­fen. Mit einem Blick auf das White­board stel­len Sie ent­we­der eine Bewe­gung oder einen Still­stand fest. Die­ses kön­nen Sie für Rück­fra­gen und die Dele­ga­ti­on von Auf­ga­ben nut­zen. Durch die Dele­ga­ti­on von Auf­ga­ben errei­chen Sie wie­der­um einen wei­te­ren Ent­wick­lungs­schub von ein­zel­nen Mit­ar­bei­tern und Sie steu­ern auf die­se Wei­se auto­ma­tisch das Pro­jekt. Dar­über hin­aus haben Sie Zeit für ande­re Auf­ga­ben und stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen gewon­nen.

Klare Kommunikation: 5. Erfolgsfaktor für junge Führungskräfte

Sor­gen Sie für eine kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Bereits wäh­rend der Visua­li­sie­rung fin­det ein Aus­tausch von Mei­nun­gen, Ide­en und Erwar­tun­gen statt. Fra­gen Sie nach, wenn etwas nicht ver­stan­den wur­de. Geben Sie auch Team­mit­glie­dern die Zeit Fra­gen zu stel­len. Soll­ten Sie mer­ken, dass die Fra­gen sich wie­der­ho­len, neh­men Sie es als ein kla­res Signal für eine kom­pli­zier­te For­mu­lie­rung war. Ver­su­chen Sie Ihrem Team erneut zu erklä­ren, wor­um es gera­de geht. Ach­ten Sie auch auf die non­ver­ba­le Kör­per­spra­che Ihrer Team­mit­glie­der. Die­se ver­rät manch­mal mehr als tau­send Wor­te.

Was hat ein Whiteboard mit Digitalisierung & Agilität und dem Erfolg von jungen Führungskräften zu tun?

White­board als Ein­stieg in agi­le & digi­ta­le Arbeits­me­tho­den

Was hat ein White­board und bun­te Post-​its mit Digi­ta­li­sie­rung und Agi­li­tät zu tun? Mit den Begrif­fen Digi­ta­li­sie­rung und Agi­li­tät sind oft vie­le Sor­gen und Ängs­te ver­bun­den. Nur weni­ge ken­nen die kon­kre­te Defi­ni­ti­on und wis­sen nicht genau wie Digi­ta­li­sie­rung und Agi­li­tät auf den mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­mens­all­tag über­tra­gen wer­den kann. Mit der White­board Metho­de geben Sie agi­ler Team­ar­beit eine rea­lis­ti­sche Chan­ce.

Vorteile der Whiteboard Methode auf einen Blick

Sie füh­ren Ihre Team­mit­glie­der an eine neue, trans­pa­ren­te und koope­ra­ti­ve Arbeits­form her­an, die Ihnen all­mäh­lig Sor­gen und Ängs­te nimmt. Wenn Team­mit­glie­der nichts zu befürch­ten haben und Erfolgs­er­leb­nis­se ver­spü­ren, dann steigt auch ins­ge­samt die Team­mo­ti­va­ti­on. Sie selbst erhal­ten einen viel bes­se­ren Über­blick dar­über, wo Kern­kom­pe­ten­zen und Lern­fel­der Ihres Teams ver­bor­gen sind. Wäh­rend die­ser Zeit beob­ach­ten Sie Ihr Team. Gemein­sam ver­bes­sern Sie den Arbeits­pro­zess, limi­tie­ren unnö­ti­ge Arbeits­schrit­te, steu­ern den Arbeits­fluss, eta­blie­ren eine Feed­back­kul­tur durch Rück­fra­gen, set­zen natür­lich auch neue Regeln fest, bekom­men so ein Gefühl für die Ent­wick­lungs­chan­cen Ihres Teams, für die ein­zel­nen Rol­len und kön­nen auf die­se Art das nächs­te Pro­jekt auch ska­lier­bar machen.

Effektive Lernmethode, um die digitale Arbeitswelt besser zu verstehen

Dar­über hin­aus eig­net sich die White­board Metho­de als effek­ti­ve Lern­me­tho­de für einen Ein­stieg in die digi­ta­le Arbeits­welt. Soll­ten Sie sich bereits über­legt haben eine Pro­jekt­soft­ware für eine funk­tio­nie­ren­de, abtei­lungs­über­grei­fen­de Pro­jekt­ar­beit ein­zu­kau­fen, dann emp­feh­len wir Ihnen zunächst die vor­ge­schla­ge­ne Metho­de ana­log aus­zu­pro­bie­ren. Sie und Ihre Team­mit­glie­der sam­meln wert­vol­le Erfah­run­gen und üben sich in agi­ler Arbeits­me­tho­dik. Und Sie wis­sen nach­her sehr genau mit wel­chen Daten die erwor­be­ne Soft­ware gefüt­tert wer­den muss, um ein Pro­jekt und alle dazu gehö­ren­den Schrit­te anle­gen zu kön­nen.

Hinweis auf unsere Trainingsangebote

Wol­len Sie mehr über die Anwen­dung und den Pra­xis­trans­fer die­ser Metho­de erfah­ren? Inter­es­sie­ren Sie sich für wei­te­re Trainings- und Work­shop­for­ma­te von Gedan­ken­Gut? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns und ver­ein­ba­ren ein kos­ten­lo­ses Vor­ge­spräch mit uns. Wir freu­en uns auf Sie.

Kom­mu­ni­ka­ti­on ist alles, was uns ver­bin­det!

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